IVF

Оплождане инвитро (IVF)

Bei der in vitro Fertilisation werden reife Eizellen der Frau entgenommen, von Spermien im Labor befruchtet und die entstehenden Embryonen in die Gebärmutter der Frau 2-5 Tage nach der Befruchtung transferiert. Diese Behandlung eignet sich für Patientinnen mit beschädigten, verschlossenen oder fehlenden Eileitern. Außerdem wird die IVF Fertilisation bei ungeklärter Unfruchtbarkeit, Endometriose, Infektionen im Becken, reduzierter ovariellen Reserve, immunologischen Faktoren, Ovulationsstörungen und leichten bis mittleren Formen von männlichen Sterilität angewendet.

Zwischen 25 % und 35 % der Frauen, die eine IVF Behandlung machen, werden schwanger. Das heißt, das die Erfolgsrate von 0 % bis 70 % schwankt und hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie beispielsweise Alter der Frau, Ursache der Unfruchtbarkeit und Erfahrung des Teams IVF.

Die in vitro Fertilisation (IVF) besteht aus den folgenden Etappen:

Erstgespräch:

Bei dem Erstgespräch bereitet der Arzt einen Behandlungsplan vor und die Patienten unterschreiben eine Einwilligungserklärung. Bei der Untersuchung mithilfe des Katheters werden die Größe, die Form und die Lage der Gebärmutter beurteilt. Diese Informationen werden dem Arzt bei der Platzierung der Embryonen helfen. Vor der IVF muss der Partner eine Samenprobe abgeben. Wenn eine Samenspende benutzt werden sollte, wird in dem Moment der Spender ausgesucht.

Stimulation der Eierstöcke:

Der Arzt bespricht mit dem Paar, welches Protokoll für die Patientin am besten geeignet ist und verschreibt Medikamente zur hormonellen Stimulation der Eierstöcke. Der Arzt kontrolliert das Verfahren mittels Ultraschall- und Blutuntersuchungen der Hormone. Meistens bekommen die Patientinnen die sog. GnRH-Agonisten (gonadotropin releasing hormone), beispielsweise Decapeptyl und die GnRH-Antagonisten (z.B. Orgalutran, Cetrotide). Diese Medikamente verhindern einen vorzeitigen Eisprung bei einer IVF Behandlung.
Der nächste Schritt ist Gonadotropinen zu verschreiben (z.B. Puregon, Gonal-F und Menogon). Sie stimulieren die Eierstöcke mehr Eizellen zu bilden. Die Gonadotropinen werden im Bauch, Oberarm oder Oberschenkel injiziert. Der Arzt bestimmt die richtige Dosis und informiert die Patientin über die Risiken, Nebenwirkungen, sowie über die Vorteile.

Punktion der Eizellen:

Die Follikelpunktion erfolgt unter Narkose und dauert etwa 30 Minuten. Zur Gewinnung der Eizellen wird ein transvaginaler Ultraschall benutzt, am dessen Ende eine dünne Nadel befestigt ist. Die punktierten Eizellen werden in den Brutkasten gebracht, der die nötige Temperatur und Bedingungen zur Befruchtung und weiterer Entwicklung der Embryonen hat. Nach der Punktion bleibt die Patientin etwa zwei Stunden im Ruheraum. Die Manipulation ist ambulant und ein Krankenhausaufenthalt ist nicht notwendig.

Befruchtung der Eizellen:

Am Tag der Punktion gibt der Partner eine Samenprobe ab, der notwendig zur Befruchtung der Eizellen ist. Eine Karenzzeit von 3 bis 5 Tagen wird empfohlen. Der Samen wird aufbereitet und 4-6 Stunden nach der Punktion, werden die Eizellen inseminiert. Am nächsten Tag werden die Eizellen kontrolliert, ob sie sich schon befruchten ließen. Ein Zeichen dafür ist, dass sie 2 Pronuclei haben). Der Eine enthält die genetische Information der Eizelle und der Andere – des Spermiums.

Reife Eizelle Befruchtete Eizelle im Pronucleus-Stadium

Entwicklung der Embryonen und Embyotransfer:

Die befruchteten Eizellen, die auf diesem Stadium schon Embryonen heißen, werden mindestens 48 Stunden kultiviert bevor sie in die Gebärmutter der Frau übertragen werden. Der Embryotransfer erfolgt am zweiten, dritten, fünften oder sechsten Tag und nicht früher, damit die besten Eizellen selektiert werden können. Der Arzt und der Embryologe unterhalten sich mit dem Paar über die Qualität der Embryonen und entscheiden zusammen mit den Patienten, wie viele Embryonen in die Gebärmutter transferiert werden. Es sind meistens zwischen eins und drei, jedoch hängt die Zahl von ihrer Qualität, dem Grund der Unfruchtbarkeit, sowie von dem Alter der Frau ab. Das Verfahren ist schmerzlos und eine Anästhesie ist nicht notwendig. In unserer Klinik kann die Patientin bei dem Transfer auf einem speziellen Bildschirm die Embryonen sehen und wie sie in den Katheter gelegt werden beobachten.

Zweizeller Vierzeller Achtzeller

Schwangerschaftstest:

Der Reproduktionsmediziner verordnet einen Schwangerschaftstest, der 2 Wochen nach der follikulären Punktion und dem Embryotransfer gemacht werden soll.