Hatching

Излюпване (Hatching)

Bei einer spontanen Schwangerschaft reißt die Membrane, die die Eizelle umhüllt (die sog. Zona pellucida), selbständig auf. Dieser Vorgang wird als „Schlüpfen“ des Embryos bezeichnet. Dann bereitet sich der Embryo auf die Einnistung in der Gebärmutter vor. Es kann jedoch vorkommen, dass die Membrane nicht einreißt und daher das genannte „Schlüpfen“ des Embryos unmöglich ist. Es findet dann auch keine Einnistung in der Gebärmutter statt, was letztlich zu Infertilität führt. Dieses Problem betrifft vor allem Frauen in fortgeschrittenem Gebäralter, tritt jedoch auch bei jüngeren Frauen auf.

Beim „Assisted Hatching” des Embryos wird die Membrane durch den Mediziner angeritzt, um dem Embryo das „Schlüpfen“ aus der Eizelle zu erleichtern. Diese Methode wird bei Embryonen im 6- oder 8-Zellen-Stadium angewendet und direkt vor dem Embryotransfer durchgeführt.

Laser-Assisted-Hatching

Der Einsatz von Lasern ermöglicht die Nutzung vieler hoch-präziser Techniken zur Manipulation der Embryonen. Die Spezialklinik für Geburtshilfe, Gynäkologie und Reproduktionsmedizin „Sofia“ verfügt über modernste Lasergeräte der Marke LYKOS™ (Der Hersteller Firma Hamilton Thorne Inc. ist der Weltmarktführer für Lasergeräte zum Einsatz in der Reproduktionsmedizin).

Beim Laser-Assisted-Hatching (LAH) mit LYKOS™ Lasergeräten wird mit einem präzise fokussierten Infrarot-Strahl die Zona pellucida entfernt. Vor der Entwicklung dieser Geräte wurden lediglich mechanische bzw. chemische Methoden angewendet, die jedoch für den Embryo ein erheblich höheres Risiko darstellten. Beim Laser-Assisted-Hatching ist der Embryo erheblich geringeren Risiken ausgesetzt, zudem ist das LAH eine sehr schnelle Methode, was wiederum den Embryo schont.

Voraussetzungen für das Laser- Assisted- Hatching

LAH ist keine Standardprozedur bei den IVF Behandlungen. Die folgenden Faktoren spielen eine Rolle bei der Entscheidung für ein Laser-Assisted-Hatching:

  • Alter der Frau: über 37 Jahre
  • Hormoneller Status: Erhöhte Basalwerte des FSH
  • Qualität der Embryonen: Embryonen mit besonders dicker Zona pellucida, langsamer Zellteilung oder vielen Fragmentierungen
  • Zahl der IVF Versuche: Frauen mit mindestens einem erfolglosen Versuch
  • Eingefrorene Embryonen: Embryonen, die eingefroren waren, könnten eine verhärtete Zona pellucida haben