Gesetzgebung

Warum Bulgarien

Bulgarien wendet die Richtlinie 2004/23/EG des Europäischen Parlaments und des Rates zur Festlegung von Qualitätsstandards für menschliche Gewebe und Zellen an. Die Richtlinie regelt auch die künstliche Befruchtung. Seit 2007 gibt es auch eine interne Regelung, die den medizinischen Standard im Rahmen der künstlichen Befruchtung setzt. Die Kliniken müssen zugelassen werden und werden kontrolliert von einem speziellen staatlichen Organ – die Exekutivagentur für Transplantationen.

Zugänglichkeit

  • keine Beschränkungen wegen des Familienstand – die künstliche Befruchtung ist offen für verheiratete oder unverheiratete Paare, sowie für alleinstehende Frauen und lesbische Paare;
  • hohe Altersgrenzen – bis zur Menopause (bei IVF mit eigenen Eizellen) oder bis 51 Jahre (bei IVF mit gespendeten Eizellen);
  • die Preise sind gleich für bulgarische und ausländische Patienten;
  • kurze Wartezeiten.

Eizellen- und Samenspende

  • Die Samenspende ist erlaubt, anonym und ein gut entwickelter Samenbankennetz ist vorhanden;
  • Die Eizellenspende ist erlaubt und anonym (außer bei Spenden an Verwandten);
  • Die Embryonenspende ist erlaubt und anonym;
  • Die Spender müssen strenge, gemäß dem Gesetz Tests und Anforderungen unterziehen;
  • Der Spender darf nicht mehr als 5 Kinder, erzeugt mit gespendeten Eizellen/Samen, haben.

Regeln zur IVF und Embryonentransfer

  • Keine Einschränkung an der Zahl der entnommenen und befruchtete Eizellen;
  • Die Zahl der transferierte Embryonen wird individuell und in jedem Fall neu bestimmt. Das Gesetz bestimmt wie viele Embryonen dürfen transferiert werden je nach Alter und Krankengeschichte, sowie nach dem Entwicklungsstadium der Embryonen.

Andere Auszüge aus der Gesetzgebung

  • Das Einfrieren von Eizellen, Spermien und Embryonen ist erlaubt;
  • PGD ist erlaubt;
  • ICSI/IMSI – erlaubt;
  • Assisted Hatching – erlaubt;
  • Leihmutterschaft – verboten;
  • Selektieren des Geschlechts – verboten.